Tipps bei der
Verwendung von Watte!
siehe Quelle:
Binden oder Tammpons:
siehe:
www.netdoktor.at
Soft-Tampons
(Menstruation)
Das Besondere an diesen
Soft-Tampons ist, dass sie fadenlos sind und, durch das spezielle
Schwamm-Material, sehr bequem und sicher.
Tipp ->
soft-tampons.de
Watte
für Kosmetik, Körperpflege und Intimhygiene
Geschrieben
von Annemarie am 12. Februar 2000
Hier ist nicht nur die Reinheit des
Materials gefragt, sie soll auch noch möglichst weich und kuschelig sein und
die Haut schonen. Watte erfüllt diese Anforderungen anscheinend am besten.
Sensible Menschen, so heißt es,
sollte man in Watte packen. Sie ist weich und zart und scheint für empfindsame
Naturen wie geschaffen. Nicht nur im übertragenen Sinne als schützendes
Polster für die im Innern wohnenden zerbrechlichen Seelen, sondern ganz real im
täglichen Umgang mit unserer äußeren Hülle, der Haut. Hier besitzt Watte
neben den genannten Eigenschaften noch einen entscheidenden Vorzug: Sie ist
äußerst saugfähig und kann Feuchtigkeit und Gerüche so gut absorbieren wie
kein anderes Material. Als medizinischer Verbandsstoff sowie in der Kosmetik,
Körperpflege und Intimhygiene der Frau ist Watte daher besonders beliebt.
Seit wann Menschen Watte benutzen,
ist unklar. Das Wort stammt aus dem niederländischen und wird erstmals im 17.
Jahrhundert schriftlich erwähnt. Dabei ist lediglich zu erfahren, daß es sich
bei Watte um "lockere Baumwollfasern" handelt. Das Malvengewächs (Gossypium)
liefert auch heute noch den größten Teil der zu Kleidung verarbeiteten
pflanzlichen Textilfasern. Diese werden aus den Samenhaaren der vollreifen
Fruchtkapseln gewonnen. Wie alle pflanzlichen Faserstoffe besteht Baumwolle
vorwiegend aus Zellulose (90%), der sie ihre wasseranziehenden Qualitäten
verdankt. Der Rest entfällt auf Wasser (8%) und Begleitsubstanzen wie Wachse,
Fette, Pektine, Farbstoffe, Holzgummi, Eiweiß und mineralische Salze, die sich
primär in der Außenhaut der Faserbündel finden. Unbehandelte Rohbaumwolle ist
oft eher gelblich-braun und nicht so makellos weiß, wie der Verbraucher sie
kennt. Ohne Bleichmittel ist das strahlende Weiß nicht zu erreichen, früher
durch den Einsatz von Chlor, inzwischen auch häufiger durch Sauerstoff. Vor
allem die für den Intimbereich gedachte Watte und Watteartikel werden chlorfrei
hergestellt. Mit der Bleiche und der zusätzlichen Abkochung unter hohem Druck
lassen sich auch die störenden Begleitstoffe entfernen, deren Anwesenheit die
Saugfähigkeit stark einschränkt.
Die Herstellung von Watte unterliegt
strengen Prüfbestimmungen.
Auch bei längerer Anwendung von
Watte im Intimbereich (diesem hoch sensiblen Bereich) sind kaum Nebenwirkungen
bekannt. Selbst bei Schwangeren, die über die gesamte Schwangerschaft Watte
benutzten und noch darüber hinaus, ist bei normaler Hygiene keine
Unverträglichkeit festgestellt wurden. Handelt sich es doch hierbei um ein
reines Naturprodukt. Wenn auch immer neuartige Damenbinden die Watte mehr und
mehr durch verdrängen, wird sie dennoch ihre Bedeutung für die Intimhygiene
nicht ganz verlieren. Annemarie (Hebamme) |